• David Crean

Half full? Half Empty?

Updated: Feb 6, 2019

There is a glass of water sitting on the table. Looking at it I ask myself a familiar question, “Is this glass half full or half empty?” Sometimes I am sure the glass is half full, at other times I am quite sure it is half empty. Undoubtedly there is a connection between how I’m feeling and this thought process. Usually we are not aware of how intimately our feeling state is connected with our thought processes. What you think has a physiological response in the body… and, conversely, what you feel in your body has a corresponding thought pattern. The body and mind are linked in a biological feedback system.


I look at this glass of water and I have the thought that it is half empty. I am sure that only yesterday I would have thought it was half full! Yesterday I felt full of energy, perhaps the result of my beloved making me some delicious and very potent ‘bulletproof’ coffee*. Today I feel listless. Yesterday feeling full of energy that glass was clearly half full; today the same glass of water appears distinctly half empty.


I’m not sure which came first, my feeling state or my thought processes? Taking a moment to consider this, I become aware that whatever my answer I will simply be reinforcing whatever thought processes and/ or belief I have. It’s a small step to deduce that because I considered the glass half empty I must be feeling ‘negative’ and from that to think that I ‘should’ be positive. This thought creates pressure. It is a stressful thought.


Stressful thinking has a distinct pattern: it is circular in nature. We turn the same thought around in our minds like a hamster on a wheel. We might think we’re having different thoughts on the matter but if we could record that stream of mostly unconscious thinking, we would likely discover the same thought coming around over and over again. The more you think about it the more anxious you become.


A psychologist working with stress management holds up a glass of water to her audience. Everyone expects her to ask the ‘half full/ half empty’ question, but she doesn’t. Instead she asks, “How heavy is this glass of water?” Participants call out answers that range from 200 to 500 grams.


The psychologist responds, “The absolute weight doesn’t matter. It depends on how long I hold it. If I hold it for a minute, it’s not a problem. If I hold it for an hour, I’ll have an ache in my arm. If I hold it for a day, my arm will feel numb and paralyzed. In each case, the weight of the glass doesn’t change, but the longer I hold it, the heavier it becomes.”


She continued, “The stresses and worries in life are like that glass of water. Think about them for a while and nothing happens. Think about them a bit longer and they begin to hurt. And if you think about them all day long, you will feel paralyzed – incapable of doing anything.”


So… remember to put the glass down. Whatever stress might be occurring in your life, whatever burden you might be carrying; a simple awareness of the internal feedback loop between thoughts and emotions can give you a little space. And from that space another perspective: the glass is neither half full nor half empty (it might be both!). The greatest stress is the stressful thought; that stressful thought carries more weight than whatever might actually be happening.


I’m thirsty. That glass of water looks invitingly refreshing.


* For coffee aficionados, Bulletproof coffee is based on Tibetan yak tea: for a recipe see here




Halb Voll? Halb Leer?



Da steht ein Glas Wasser auf dem Tisch. Es betrachtend stelle ich mir eine wohlbekannte Frage. „Ist dieses Glas halb voll oder halb leer?“. Manchmal bin ich sicher, das Glas ist halb voll und zu anderen Zeiten bin ich ziemlich sicher, es ist halb leer.


Zweifellos gibt es da eine Verbindung zwischen dem, wie ich mich fühle und diesem Denkvorgang. Üblicherweise sind wir uns dessen nicht bewusst, wie eng unser Gefühlsstatus mit unseren Denkprozessen verbunden ist. Was man denkt hat eine physiologische Resonanz im Körper … und ungekehrt, was man in seinem Körper fühlt zeigt ein korrespondierendes Gedankenmuster. Der Körper und der Geist sind in einem biologischen Feedbacksystem miteinander verknüpft.


Ich schaue auf dieses Glas Wasser und denke es ist halb leer. Ziemlich sicher hätte ich gestern gedacht, es ist halb voll! Gestern fühlte ich mich voller Energie (vielleicht das Ergebnis daraus, dass meine Liebste mir köstlichen, sehr starken Kaffee zubereitete). Heute fühle ich mich kraftlos. Gestern, in diesem Gefühl, voller Energie zu sein, war das Glas zweifellos halb voll; heute erscheint dasselbe Glas Wasser eindeutig halb leer.


Ich bin mir nicht sicher was zuerst da war, mein Gefühlszustand oder meine Denkprozesse? In der Betrachtung dessen wird mir nun bewusst, dass – was immer meine Antwort ist – ich damit einfach die Gedankenprozesse und/ oder Glaubenssätze bestärke, die ich habe. Es ist dann nur ein kleiner Schritt daraus zu folgern, dass ich mich in der Auslegung des Glases als halb leer ‚negativ’ fühlen muss um dann in weiterer Folge zu denken, ich ‚sollte’ positiv sein. Dieser Gedanke erzeugt Druck; ist ein stressbeladener Gedanke.


Stressbeladenes Denken hat ein deutliches Muster: es ist in seinem Wesen kreisend. Wie ein Hamster auf seinem Rad drehen wir denselben Gedanken  in unserem Denken herum. Wir meinen vielleicht, unterschiedliche Gedanken zu einem bestimmten Thema zu haben. Doch wenn wir den Fluss des – hauptsächlich unbewussten – Denkens aufnehmen könnten, würden wir wahrscheinlich entdecken, dass derselbe Gedanke wieder und wieder auftaucht. Je länger diese Denkprozesse laufen, umso mehr Anspannung entsteht.


Eine Psychologin, tätig im Bereich Stressmanagement, hielt vor ihren Zuhörern ein Glas Wasser hoch. Jeder erwartete, dass sie die ‚Halb voll-/ halb leer-Frage’ stellt. Tat sie aber nicht. Stattdessen fragte sie: „Wie schwer ist dieses Glas Wasser?“.  Die Teilnehmer riefen ihr Antworten zwischen 200 und 500 Gramm zu.


Die Psychologin antwortete: “Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halte. Halte ich es eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halte, wird mein Arm schmerzen. Halte ich es für einen Tag, wird sich mein Arm taub und  gelähmt anfühlen. In jeder der Situationen hat sich das Gewicht des Glases nicht verändert, doch je länger ich es halte, umso schwerer wird es.“


Sie setzte fort: “Die stress- und sorgenbeladenen Situationen im Leben sind wie das Glas Wasser. Denke für eine Weile über sie nach und nichts wird passieren. Denk etwas länger darüber nach und sie beginnen zu schmerzen. Und wenn du den ganzen Tag lang über sie nachdenkst, wirst du dich gelähmt fühlen – unfähig irgendetwas zu tun.“


Also …..  erinnere dich daran das Glas abzustellen. Was auch immer an Stress in deinem Leben auftaucht, welche Last auch immer du tragen magst; einfach die Gegenwärtigkeit für diese internale Feedbackschleife zwischen Gedanken und Emotionen kann dir ein wenig Raum geben – und  von dort aus eine andere Perspektive: das Glas ist weder halb voll noch halb leer (es könnte beides sein!). Der größte Stress ist der stressbeladene Gedanke; dieser Gedanke trägt mehr Gewicht im Vergleich zu dem, was tatsächlich in einem Moment geschehen könnte.

Ich bin durstig. Das Glas Wasser sieht einladend erfrischend aus.

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