• David Crean

RESOLUTIONS

Updated: Feb 7, 2019


Did you make new year resolutions for yourself this year?


It’s become something of a tradition to dream a self we would like to be and then set goals to achieve that. We wish to improve ourselves, become better… or at least different… than how we are. We vow to stop smoking, or get fitter, lose weight, learn how to play an instrument, spend more time with the kids. In short, we promise to be better.


Yet the beginning of February yields a litter of abandoned resolutions. And what do we do? We beat ourselves up for not being better. We yearn for some future state of success and happiness which is predicated on the presumption that who we are now is not good enough. You might have noticed yourself thinking, “if I can just get it right, if I can be the ‘right’ way, then I’ll be alright and everything will be ok.” Or conversely, “I’ve tried everything and still it’s not working!”


Trying harder is a typical response to failure; we resolve to try harder and then punish ourselves with the thought that we didn’t have enough willpower. And if we’re not busy pushing ourselves to be better, then we’re occupied with wanting others to be different so that we can feel better.


We live in a culture that is relentlessly demanding, a performance culture that insists we improve – growth being the measurement of wealth and therefore success. It’s overwhelming and easy to get worn down by this pressure and its mirage of success, easy even to trade our health and well-being in the pursuit of goal-oriented achievement.


If you recognize this scenario, ask yourself, ‘What am I trying to achieve?’


Before I began writing this piece, I unconsciously set myself the task to write something uplifting. When I sat down to write, I didn’t feel very uplifted. I found it difficult to write anything at all until I became aware that I had set myself an impossible task: to be the bringer of an uplifting message… even when I have no idea what you might find uplifting!


Put like that it sounds silly, doesn’t it? And yet isn’t that what we do when we set out to *be* better somehow, when we lose track of that depth that exists within each one of us? When we stop listening to the truth of what our heart is telling us.


This is the power of a thought: I couldn’t begin to write until I had let go of my debilitating idea and accept that these words might not resonate with anyone.


A few days ago I was walking home. There was cold wind blowing and it was raining. I found myself holding my coat closed with my hands jammed into my pockets, my body hunched against the rain. I noticed my face had set into a grimace. I could feel tension rising in my body. I seemed to be protecting myself. “Against what?” I thought, “What is it that I am trying to bear? Why am I walking in this way, a man burdened by his life?”




I stood up straighter, felt my shoulders relax. Suddenly the rain felt bracing to me, even pleasant, instead of something to be fought against. The cool raindrops on my face became enjoyable sensations. My hunched posture then seemed absurd to me; it certainly wasn’t keeping me any dryer. I noticed a woman across the road, no doubt rushing home, all hunched over in much the same way I had been. A small boy trotted along beside her. He was all buttoned up in a shiny yellow mac, hood up. Mother and son splashed through the rain. The boy stepped into a puddle, then looked across at me with a smile that radiated his sheer joy of splashing puddles.


Many people think that joy and playfulness come after they have better relationships, more money – or whatever else you might imagine success to be – as a precondition. That boy hadn’t yet learned these things; he simply experienced his delight and was happy to share it with anyone who might witness.


I felt grateful to him for his uncomplicated pleasure. Happiness is not something we can actively seek; rather happiness ensues when we’re simply engaged with what is present without thought of trying to *be* anything.


My experience is that once you experience joy and feel light and playful, ease and abundance also follow. We all need to make space in our lives for a little puddle-jumping, doing something for no reason at all except for the fun of it.




Vorsätze



Hattest du dieses Jahr Neujahrsvorsätze für dich gemacht?


Es wurde so etwas wie eine Tradition, ein Selbst zu erträumen, das wir gerne wären und dann die entsprechenden Ziele zu setzen, die es zu erreichen gilt. Wir möchten uns selber verbessern, besser werden – oder zumindest anders – als wir sind. Wir geloben feierlich mit dem Rauchen aufzuhören oder fitter zu werden, Gewicht zu verlieren, das Spielen eines Instruments zu erlernen, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. Kurz gesagt, wir versprechen besser zu sein.


Doch schon der Beginn des Februars zeitigt einen Wust an aufgegebenen Vorsätzen. Und was machen wir? Wir prügeln uns selbst, weil wir nicht besser sind. Wir sehnen uns nach in der Zukunft liegenden Zuständen von Erfolg und Glückseligkeit, begründet auf der Annahme, dass so, wie wir jetzt sind, nicht gut genug ist. Du magst dich vielleicht selber bei dem Gedanken ertappen, „Wenn ich es nur richtig hinbekomme, wenn ich nur ‚richtig’ sein kann, dann werde ich ok und alles wird in Ordnung sein.“ Oder umgekehrt, „Ich habe alles versucht und noch immer funktioniert es nicht!“


Es noch härter zu versuchen ist eine typische Reaktion auf Misserfolg; wir beschließen, uns noch mehr zu bemühen und bestrafen uns mit dem Gedanken, dass wir nicht genug Willenskraft haben. Und wenn wir nicht gerade damit beschäftigt sind, uns zum Besseren zu pushen, dann sind wir mit dem Wollen beschäftigt, dass der Andere anders sei, so dass wir uns besser fühlen können.


Wir leben in einer unbarmherzig fordernden Kultur, in einer Leistungsgesellschaft, die auf Verbesserung besteht – Wachstum ist das Maß für Wohlstand und somit für Erfolg. Es ist übermächtig und leicht kann man durch diesen Druck und seine Illusion von Erfolg zermürbt werden, leicht  setzen wir sogar unsere Gesundheit und Wohlbefinden zur Verfolgung einer effizienten Zielerreichung ein.


Wenn du dieses Szenario erkennst, frage dich, “Was versuche ich zu erreichen?”

Bevor ich diesen Beitrag zu schreiben begann habe ich mir unbewusst die Aufgabe gesetzt, etwas Erhebendes zu schreiben. Als ich mich dann zum Schreiben niedersetzte, fühlte ich mich nicht sehr erhebend. Ich fand es schwierig irgendetwas zu schreiben bis ich mir dessen bewusst wurde, dass ich mir selbst eine unmögliche Aufgabe gestellt hatte: der Überbringer einer erhebenden Botschaft zu sein …. Selbst wenn ich keine Idee habe, was für dich erhebend sein könnte!


So formuliert hört sich das dumm an, nicht wahr? Und doch, ist es nicht das was wir tun, wenn wir uns vornehmen, irgendwie besser zu *sein*, wenn wir die Tiefe aus den Augen verlieren, die in jedem von uns existiert? Wenn wir aufhören, auf die Wahrheit, die unser Herz uns sagt, zu hören.


Das ist die Macht eines Gedankens: ich konnte nicht zu schreiben beginnen bevor ich nicht diese schwächende Idee losgelassen hatte und akzeptiert habe, dass diese Worte vielleicht in niemandem Resonanz finden.


Vor einigen Tagen war ich auf dem Weg nach Hause. Ein kalter Wind blies und es regnete. Ich hielt meine Jacke mit fest in die Taschen geklemmten Händen zu, meinen Körper gegen den Wind gebeugt. Ich bemerkte, wie mein Gesicht sich zu einer Grimasse verzogen hatte. Ich konnte die Spannung fühlen, die in meinem Körper aufstieg. Es schien, als würde ich mich schützen. „Gegen was?“, dachte ich, “Was ist das, was ich zu ertragen versuche? Warum gehe ich auf diese Art und Weise, ein Mann, gebeugt von seinem Leben?“


Ich richtete mich auf, fühlte meine Schultern sich entspannen. Mit einem Mal fühlte sich der Regen erfrischend an, sogar angenehm, anstatt als etwas, gegen das man ankämpfen muss. Die kühlen Regentropfen auf meinem Gesicht wurden angenehme Empfindungen. Meine gebeugte Haltung schien mir absurd; sie hielt mich definitiv nicht trockener. Ich bemerkte eine Frau auf der anderen Straßenseite, ohne Zweifel nach Hause eilend, ganz nach vorne gebeugt in einer mir nicht unähnlichen Weise. Ein kleiner Junge trottete neben ihr her. Er war ganz zugeknöpfte in einem leuchtend gelben Regenmantel, die Kapuze auf. Mutter und Sohn völlig nass gespritzt vom Regen. Der Junge trat in eine Pfütze. Dann schaute er mit einem Lächeln zu mir, das seine pure Freude des In-Pfützen-Springens ausstrahlte.


Viele Menschen denken, dass Freude und Unbeschwertheit sich dann einfinden, wenn sie bessere Partnerschaften haben, mehr Geld oder was immer man mit Erfolg als Voraussetzung verbindet. Dieser Junge hatte diese Dinge noch nicht gelernt; er erlebte einfach sein Entzücken und war glücklich es mit jedem zu teilen, der ihm vielleicht zusah.


Ich fühlte ihm gegenüber Dank für sein unkompliziertes Vergnügen. Glückseligkeit ist nichts, was wir aktiv suchen können; vielmehr folgt Glück einfach der engagierten Teilhabe am Gegenwärtigen; ohne einen Gedanken darauf zu verwenden, irgendetwas *sein* zu wollen.


Wenn du einmal Freude erlebst und dich leicht und unbefangen fühlst, dann wir meiner Erfahrung nach auch Leichtigkeit und Fülle folgen. Wir alle brauchen es, etwas Platz in unseren Leben für ein wenig Pfützenhüpfen zu schaffen. Dafür, etwas ohne irgendeinen Grund zu tun, außer aus Spaß an der Sache.



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